Traumatherapie

 

 

                                                                                                "Wenn du das hervorbringst, was in dir ist,

                                                                                                  wird das, was in dir ist, deine Rettung sein. 

                                                                                                  Wenn du das, was in dir ist, nicht hervorbringst,

                                                                                                   wird das, was in dir ist, dich vernichten."

(Gnostische Evangelien)

Im Gegensatz zur allgemein verbreiteten Sicht können Traumata geheilt werden!

Hierzu bedarf es professioneller Hilfe spezieller Traumatherapeuten, die vor allem erst an Stabilisierung und Ressourcenaktivierung arbeiten und dann spezielle Techniken zur Verfügung haben, wie z.B. EMDR. 

Symptome einer Posttraumatischen Belastung können sehr vielseitig sein und werden oft als Depression oder als Angststörung oder als Zwangsstörung behandelt. 

Für mich ist Traumaarbeit in erster Linie "Menschenarbeit", im Sinne der unbedingten Achtung der Würde, Integrität und Andersheit des Anderen. (Levina)                                                                                                                   Arbeit mit, für und zwischen Menschen, um das Furchtbare, das Traumatisierendes zu überwinden. Das heißt in der Mehrfachbedeutung des Wortes: "sich überwinden" im eigenen Festhalten am Traumaereignis, mit dem die Zeit eingefroren und das Leben überschattet wird, und seine Nachwirkungen "zu überwinden", zu besiegen.

Hierbei geht es darum, gemeinsam gegen Unrecht, Irrsinn von Gewalt, gegen Not, Leid und Elend entgegenzutreten, um für Gerechtigkeit und Menschlichkeit einzutreten, als effektive Maßnahmen der psychosozialen Hilfeleistungen in der Traumatherapie. (Petzold 2001)

 

Wenn Sie also nach einem markanten schlimmen Erlebnis unter Angstzustände leiden, des Nachts Schweißausbrüche haben oder an Symptomen wie Herzrasen, Unruhe, Desorientierung, massivem Ärger oder Aggression, an Verzweiflung oder an sinnloser Überaktivität leiden oder einer unkontrollierten außergewöhnlichen Trauer ausgeliefert sind und diese Belastungen nicht nach 2 Tagen verschwunden sind, dann sollten Sie unbedingt eine/n Traumatherapeuten/In zu Rate ziehen. 

 

 

Um eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder um eine komplexe PTBS handelt es sich wenn :

* Sie das Trauma immer wieder erleben  

* diese Erinnerungen sogar regelmäßig aufdrängen (Alpträume, Flashbacks)

* Sie ein Gefühl von betäubt sein und emotionaler Stumpfheit spüren

* Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit gegenüber anderen Menschen und Ihrer Umgebung wahrnehmen

* Freudlosigkeit und die Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, welche Erinnerungen an das Trauma wachrufen, entdecken

* übermäßige Schreckhaftigkeit und Schlafstörungen, die mit Angst und Depressionen einhergehen, bis hin zu Suizidgedanken,bemerken                                                                                       

Traumabedingte Dissoziationsstörungen und somatoforme Schmerzstörungen gehören ebenso zum Traumatisierungsschema und können, wenn sie erkannt werden, auch behandelt werden.