Selbsterfahrungskurs "die 5 Säulen"

 

Selbsterfahrung – Seminar 

„die 5 Säulen der Identität“ ein Konzept der Integrativen Therpie  

 

Zielgruppe: 

* Menschen, die sich gerne weiterbilden und an sich selber interessiert sind

* Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankungen

* Menschen, die in schwierigen Zeiten Unterstützung brauchen

* Mitarbeiter aus sozialen Kontexten, auch jene, die ehrenamtlich tätig sind 

* Lebens -und Sozialberater ( Aus- und Weiterbildung)



                                                          
"Werde der du bist und erfinde dich NEU!

 


Die 5 Säulen der Identität umfassen die Leiblichkeit, den Sozialen Kontakt, die Arbeit und Leistung, die Materielle Sicherheit und unsere Werte.

 

 

Jeden Abend wird eine andere Säule beleuchtet. Hierzu werden verschiedene „Instrumente“ verwendet, die der Integrativen Therapie entnommen sind.

Z.B. Integrative Bewegungs- und Tanztherapie, aktive Analyse, meditative Wege der Besinnung und Betrachtung, Projektarbeiten oder kreative Medien.

Ziel dieser Arbeit ist es: Gewinn von Mitte und Gesundheit, Sensibilität und Spannkraft. Ebenso Gewinn von Selbstregulation und Selbstverwirklichung wie auch Gewinn zu Positionen zu Fragen des Lebenssinns. Natürlich stehen auch der Gewinn von tragfähigen sozialen Netzwerken und die Bewahrung unseres Wohn- und Lebensraumes an wichtiger Stelle.

1.  Leiblichkeit

Der Leib als „Anfang und Ende meiner Existenz, als Grundlage allen Wahrnehmens und Handelns, als Ursprung aller Gefühle und Gedanken, als Ort der Zeit ist für die Identität der tragende Pfeiler. Seine Integrität, seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind Voraussetzung und Garant eines klaren Identitätserlebens.  Sein Abbau, seine Verletzung, sein Zerfall bedeuten Bedrohung der Identität. Sein Sterben bedeutet Verlöschen.

 

2.  Sozialer Kontakt

Der Leib, der Rollen verkörpert, steht im sozialen Kontext, der ihm verkörperbare Rollen zuschreibt. Das soziale Netzwerk ist für das Identitäserleben Voraussetzung (soziales Atom). Die Erfahrung des „Ich bin“ ist ohne das „Du“ und das „Wir“ nicht möglich. Identität wird im Kontakt, der immer Grenze und Berührung zugleich ist, hergestellt.

 

3.  Arbeit, Leistung Freizeit

In der Arbeit, in der Freizeitgestaltung, im leibhaftigen Handeln gestaltet der Mensch sein Leben und seine Umwelt. Er verwirklicht sich in seinem Tun. Das Geschaffene bietet ihm Identifikationsmöglichkeiten und dem Umfeld zugleich Möglichkeiten der Identifizierung. Seine Leistung in der Arbeit und in der Freizeit steht nicht nur für ihn selbst da, sie wird gesehen und mit ihm in Zusammenhang gebracht.

 

4.  Materielle Sicherheit

Ökonomische Sicherheit und ökologisches Eingebundensein, Nahrung, Güter, Wohnung bilden nicht nur Stütze für die Säule der Leiblichkeit, sondern werden auch für die Identifizierungsmöglichkeiten des gesellschaftlichen Umfeldes von großer Bedeutung.

 

5.  Werte

Wertehaltungen werden gesellschaftlich vermittelt, jedoch persönlich angenommen und verkörpert. Werte wirken als „gelebte Werte“.

Die Säule der Werte kann, sofern sie kräftig gebaut und entwickelt wurde, für das Identitätserleben immense Tragkraft gewinnen. Die Säule der Werte kann die Identität noch tragen, wenn andere Säulen gestürzt und geborsten sind. Bei Verlust leiblicher Integrität, gesellschaftlicher Ächtung, Entzug von Arbeit und materieller Sicherheit vermag sie noch Stütze zu geben, wenn sonst nichts mehr Bestand hat.

 (Zitat: Prof. Dr.  Anton Leitner 2013)

 

 

Termine auf Anfrage