P  T  P

 

  Praxis für Trauma und Psychotherapie

      

 

Herzlich Willkommen im September,

                             

 Bildergebnis für August

 

Veränderung im September  - „Kann ich mich ändern?"

W

enn sie auf die vergangenen 10 Jahre ihres Lebens zurückblicken, haben sie

dann das Gefühl, sich verändert zu haben?

Vielleicht fällt ihnen eine Eigenheit ein, die sie über die gesamte Zeit beibehalten haben

oder sie denken an die Veränderungen, welche sie selber durchlebt haben. Kamen diese

Veränderungen von außen oder haben sie aktiv dafür gesorgt?

Ich glaube fest daran, dass wir Menschen entwicklungsfähige Wesen sind, von der

Adoleszenz bis hin ins hohe Senium. Unsere Wesenszüge sind nicht in Stein gemeißelt,

sondern wir sind wandlungsfähiger als wir oder die Forschung glauben.

Situationen und Ereignisse, die wir erleben, wirken auf uns zurück. Die Menschen, auf die

wir treffen, prägen uns ebenso, wie wir unsere Mitmenschen prägen.

Drei Voraussetzungen für eine Persönlichkeitsveränderung formuliert die Studie der

Duke-Universität:

1.

Aktivität statt Passivität;

vom Beobachter zum Handelnden werden, sprich, „learning by doing“.

2.

Verhaltensweisen bewusst verändern; bedeutet, es muss klar sein, dass bisherige

Verhaltensmuster in der zukünftigen Lebenssituation nichts mehr taugen.

3.

Erwartungshaltung der Umwelt; was so viel heißt, dass Anforderungen klar

kommuniziert werden oder weil man selbst ein genaues Konzept hat.

Der Gedanke: „ich erkenne mich durch dich“ spielt dabei eine wichtige Rolle. Konkretes

Feedback von anderen Menschen oder Erfolgserlebnisse und Rückmeldungen sind

wichtige Faktoren bei der Bewältigung und der Veränderungsarbeit.

Wenn sich jemand Herausforderungen stellt, bei denen nicht klar ist, wie diese am besten

bewältigbar sind, also welche Denk- und Verhaltensweisen förderlich und angemessen

sind, passiert sogar das Gegenteil, eine Verfestigung der bisherigen Persönlichkeit wäre

die Folge.

 

Wir starten diesen Monat mit 2 neuen Gruppen, Veränderungs- und Reflektionsarbeit

stehen immer wieder im Vordergrund.

„Worin ich gerne anders wäre“?

Vielleicht möchten sie etwas konsequenter werden und ihre Vorhaben besser umsetzen

können?                                                                                                                                              Etwas besser NEIN sagen lernen oder sich nicht immer wieder alten Gefühlen

überlassen?

Oder sie würden sich gerne etwas weniger Sorgen machen? Mehr Toleranz üben, oder

einfach andere Menschen wieder so unvoreingenommen begegnen wie als Kind?

 

PERSÖNLICHKEIT lässt sich trainieren.

Wichtig finde ich dabei zu erkennen, dass es den idealen Typen nicht gibt.                                             Menschen sind verschieden und Prägungen sind mal von Vorteil

und mal zum Nachteil. So können wir uns gegenseitig eine breite Palette anbieten, uns

gegenseitig ergänzen und bereichern.