Herzlich Willkommen im Juli

Wie SELBSTLOS ist das denn? Ein heißes Thema für den Juli?

Etwas für andere zu tun, kann sich durchaus positiv auf unser emotionales Konto auswirken.

Dankbarkeit von denen zu bekommen, denen man geholfen hat oder einen Dienst erwiesen hat, kann ein Gefühl von Zufriedenheit und Glück hervorrufen.

Auch vor dem Inneren Kritiker, oder dem Über-Ich kann man positiv dastehen, wenn man etwas für andere tut. Erfährt man dann von der Gemeinschaft Anerkennung und Lob, hat sich der Aufwand gelohnt. Die meisten Menschen sind bestrebt, anerkannt oder geliebt zu werden. Gelingt uns das, buchen wir ein dickes Plus auf unser emotionales Konto.

Leider kann dies ebenso zu einem Minusgeschäft werden. Wenn wir viel oder zu viel für andere Menschen tun und unsere eigenen Interessen vernachlässigen, machen wir die Erfahrung nicht wertgeschätzt zu werden. Wer sich als Dienstmagd anbietet, wird auch als Dienstmagd wahrgenommen und so behandelt.

Die Vorstellung einen Partner halten zu können, indem man ihm jeden Wunsch von seinen Augen abliest, mag in Liebesromanen funktionieren, in der Realität wird man dann scheitern. Derjenige, der sich als Erwartungserfüller für die Wünsche der anderen präsentiert, wird nicht als gleichrangig wahrgenommen.

Indem man dem anderen dient, disqualifiziert man sich als Partner!

 

Ein Beispiel aus der Praxis:

Eine Krankenschwester wohnte mit ihrem Freund zusammen, der Medizin studierte. Da er knapp bei Kasse war, zahlte sie die Miete und finanzierte die gemeinsamen Urlaube, ohne dass eine Vereinbarung bestand, wie er ihre finanziellen Vorleistungen ausgleichen könne. Zudem führte sie den Haushalt und bekochte ihn. Als er sein Studium beendet hatte und selbst verdiente, trennte er sich von ihr.

Wer übermäßig viel für den anderen tut, zeigt damit, dass er sich selbst nicht wertvoll genug findet, um den anderen allein durch seine persönliche Attraktivität in der Beziehung zu halten. Er glaubt, er müsse zusätzliche Leistungen erbringen. Die soziale Umgebung interpretiert dies als unterwürfiges Verhalten und wertet die unterwürfige Person ab.

 

Übung:

Suche dir einen ruhigen Ort und versuche zur Ruhe zu kommen. Langsame Ein- und Ausatemübungen können zusätzlich helfen.

Dann frage dich:

·         Sind meine Beziehungen im Ausgleich?

·         Wer müsste mir etwas zurückgeben?

·         Was wäre möglich, wenn ich für andere nichts tun muss um Anerkennung und Lob zu bekommen?

·         Wie viel Wertschätzung kann ich mir selber geben?

Das Team INTEGRA verabschiedet sich in die Sommerpause und wünscht lange Nächte mit Gesprächen mit Freunden, Bewusstseinserweiterungen, (auch ohne Drogen), viel Badespaß und großes Eis. Flipflops, Leichtigkeit und angenehme Temperaturen.

Eure Ulli Kaufmann und Siegbert Schütz

 

                                            

 

 

 

Allerdings, nicht ohne vorher noch einen Aufruf zu starten

ZU STARTEN

Nämlich am Social Business Night Run am 26.09.19 gemeinsam als Team Integra.

Laufen als Therapie um einen gesundheitsaktiven Lebensstil zu generieren.

 

 

 

Abschließen möchte ich mit dem Text von Seasons in the Sun von Jacques Brel / Rod Mckuen

„ Goodbye to you my trusted friend"

We’ve known each other since wie were nine or ten

Together we‘ve climbed hills and trees

Learned of love and ABC‘s

Skinned our hearts and skinned our knees

Goodbye my freind it’s hard to die

When all the birds are singing in the sky

Now that spring is in the air

Pretty girls are everywhere

Think of me and I’ll be there

 

We had joy, wie had fun

We had seasons in the sun

But the hills that we climb

Where just seasons out of time

 

Goodbay Papa, please pray for me

I was the black sheep oft he family

You tried to teach me right form wrong

Too much wine and too much song

Wonder how I got along

Goodbye Papa it’s hard to die

When all the birds are singing in the sky

Now that the spring is in the air

Little children everywhere

When you see them

I’ll be there

 

With the flowers everywhere

I wish that we could all be there