Herzlich Willkommen im September

 

dem langsamen Ende der Sommerpause. Ja im September geht es wieder los! Wir starten mit Gruppen, Supervisionen und lehrtherapeutischen Settings. Luna immer dabei!


Es warten wieder viele spannende Themen denen wir begegnen werden um sie zu verändern, zu verbessern oder neue Perspektiven aufzuzeigen.

 

"I am thankful to all those who said NO to me,   

because of them I did it myself" (Albert Einstein)

 

In diesem Monat möchte ich euch mit dem Thema NEIN-Sagen konfrontieren. Aus vielen Gesprächen weiß ich, wie schwer es sein kann NEIN zu sagen und wohin es führt, wenn wir es nicht gelernt haben. Warum fällt es uns oft so schwer? Welche Angst oder Sorge steckt denn dahinter? Mit welchen Überzeugungen sage ich ständig JA?

NEIN NEIN NEIN

wurde es uns als trotziges Kind aberzogen?

Zeit, sich diesem Thema zu widmen? Kannst du NEIN sagen?:

·         Wenn andere dich um etwas bitten?

·         Wenn du eine Arbeit übernehmen sollst?

·         Dich jemand um Geld anpumpt?

·         Dich ein Verkäufer bedrängt?

·         Die Kinder um Geld bitten?

·         Der Staat etwas von dir will?

·         Andere eine Lebensentscheidung für dich treffen wollen?

·         Ein Familienessen, zu dem du keine Lust hast zu gehen?     usw. usw.

 

 

Tipps zum NEIN-Sagen:

1.    Bedenkzeit

Erlaube dir Zeit. „Moment“ heißt das Zauberwort, wenn wir uns überrumpelt fühlen. Dann gilt die Empfehlung kurz nachzudenken, was genau soll ich tun? Möchte ich das? Wie viel Zeit Kraft und Energie habe ich derzeit? Muss wer anderes leiden und wer ist das überhaupt, der mich da gerade um etwas bittet. Wie stehe ich zu diesem Menschen?

 

2.   Bewusstheit

über die Hintergründe, nicht NEIN-Sagen zu können.

-          Angst, abgelehnt oder nicht mehr gemocht zu werden?

-          Angst vor Konsequenzen?

-          Was denkt denn der Andere von mir? Man will nicht egoistisch oder herzlos zu sein.

-          Gibt es ein Bedürfnis gebraucht zu werden?

-          Oder die Sorge etwas zu verpassen?

-          Bzw. sogar nicht mehr dazuzugehören?

Zu diesen inneren Ursachen kommt dann auch noch die Tatsache, dass es uns die anderen oft nicht gerade leicht machen, NEIN zu sagen. Verständlich, denn schließlich möchte die andere Person ja, dass wir ihrer Bitte nachkommen … Hier einige Strategien derer, die uns zu etwas bringen wollen:                     Schuldgefühle auslösen                                 Erpressung                                                                                                          Druck                                                                                                                                   Überrumpelung                                                                                                                        Schmeichelein                                                                                                                         Mitleid                                                                                                                                           uvm.
 

Hier hilft nur eines: diese Strategien erkennen und entlarven. Schaue genau hin, wer etwas von dir will und welche Mittel und Methoden eingesetzt werden, um es zu erreichen.

   

3.       Analyse (Wie hoch ist der Preis?)

-          Wie viel Zeit und Energie kostet es dich wirklich?

-          Bleiben eigene Vorhaben und Projekte liegen?

-          Macht dir das, worum du gebeten wurdest, Stress oder Ärger?

 

4.    Selbstwert oder die Innere Erlaubnis

Welcher Mensch bist du, wenn du eine Bitte ablehnst und nicht ständig für andere bereitstehst? Gut für sich zu sorgen, ist kein Egoismus, sondern notwendige Selbsterhaltung.

 

5.       Kommunikation die gelingt:

-          „Danke, dass du an mich denkst“

-          „Moment“

-          „Ich werde darüber nachdenken“

-          „Bitte sei mir nicht Böse“

-          „Danke, dass du meine Entscheidung akzeptierst“

-          „Vielleicht gerne ein andermal“

-          „Es ist sicher gerade nicht leicht für dich“

Klarheit, Verständnis und Dankbarkeit sind die 3 Säulen des NEIN-Sagens.

„ABER LEIDER NEIN!“

Zum Schluss noch ein Gedanke über dich:

-          Wie gut akzeptierst du selber ein NEIN?

-          Reagierst du verletzt, beleidigt oder findest du es angemessen?

-          Wie gut kannst du mit Enttäuschungen umgehen?

 

Finde heraus, was dir wirklich Spaß macht, was dir etwas gibt und trainiere Schritt für Schritt, auch mal zu einer Einladung “nein” zu sagen oder an einer Veranstaltung oder was auch immer, nicht teilzunehmen. Das Leben geht weiter, auch wenn wir nicht  überall mitmachen und dabei sind. (Das kannst du ja sowieso nicht). Den gewonnenen Freiraum wirst du auf ganz neue Art nutzen können.

Du bist wichtig! Deine Zeit und deine Entscheidungen sind  genauso wichtig wie die anderer Leute. Deine Kraft ist nicht endlos und es steht dir – genau wie jedem anderen zu – gut für dich zu sorgen.

 

In diesem Sinne, freuen wir uns auf euch und sagen JA, gemeinsam zu arbeiten und nach vorne zu schauen! Voneinander zu lernen, achtsam  die Kunst befreit zu leben, zu lernen!

 


 

 

Somewhere over the rainbow

Way up high

And the dreams that you dream of

Once in a lullaby

 

 

Somewhere over the rainbow

Bluebirds fly

And the dreams that you dream of

     Dreams really do come true-ooh-o    

           Someday I’ll I wish upon a star             

   

Wake up where the clouds are far behind me

When trouble melts like lemon drops

High above the chimney tops that’s where

You’ll find me, oh

 

Somewhere over the rainbow

Bluebirds fly

And the dream that you dare to

Oh why, oh why can’t I? I

Someday I‘ll wish upon a star

Wake up where the clouds are far behind me

Where trouble melts like lemon drops

High above the chimney top that’s where you find me

Oh, somewhere over the rainbow way up high

And the dream that you dare to

Why, oh why can’t I? I

   

***

 

Irgendwo hinter dem Regenbogen

sehr weit oben

sind die Träume, die du träumst

einmal ein Wiegenlied gewesen

irgendwo, hinter dem Regenbogen

wo die Paradiesvögel fliegen

sind die Träume von denen du träumst

Wirklichkeit geblieben

Eines Tages

will ich aufgehen wie ein Stern

aufwachen jenseits der Wolken

wo Ärger wie Zitronenbonbons schmelzen

hoch über dem Schornsteinspitzen

ist der Ort

wo du mich finden wirst

irgendwo hinter dem Regenbogen

wo Paradiesvögel fliegen

liegt der Traum, den du wagst….

(frei übersetzt von Ulli)