Herzlich Willkommen im Februar,

„Wenn du denkst, was du immer gedacht hast,

wirst du erfahren,

was du immer erfahren hast!

Wenn du etwas anderes willst

denke anders!“

Ulli Kaufmann

 

 

 

 

Eine kleine Umwandlung von Richard Bendlers Spruch „Wenn du tust was du immer getan hast…!

In der therapeutischen Praxis beschäftigen wir uns immer zentral mit dem Umgang und der

Förderung von Bewusstheitsprozessen.

Ein Prozess dabei ist die geistige Reife zu entwickeln und die eigenen Gedanken zu verändern.

Immer wieder frage ich meine Patienten, wenn sie mir über bestimmte negative Situationen oder Ereignisse in ihrem Leben erzählen, was sie  in diesen Momenten über sich gedacht haben.

Die große Unbewusstheit der eigenen Gedanken überrascht mich tatsächlich immer wieder. Nach genauerem Nachfragen, Hypothesen, (z. B. was könnten sie denn gedacht haben?) kommen wir zu der Erkenntnis, dass es sich um destruktive, negative und ängstliche Gedankengänge handelt die abwertend und kleinmachend, sich schwächend dem eigenen Selbstwert gegenüberstehen.

Der dabei im Gehirn entstehende Cocktail aus Hormonen, Neurotransmittern, usw., die damit verbundene Körpersprache, z.B. leicht gebückte Haltung, oder Rücknahme führt zu weiteren negativen Erwartungen und Konditionierungen.

Überzeugungen und Wahrnehmungen bzw. Vorstellungen, sind unterbewusste Seinszustände. Sie beruhen auf Gedanken und Gefühlen, die immer wieder gedacht oder gefühlt werden.

Die Epigenetik lehrt uns: Eine Bewusstseinsveränderung beim Menschen kann zu strukturellen und funktionellen Veränderungen im Körper führen.

 

Was heißt das? WIR KÖNNEN UNSER SCHICKSAL ÄNDERN!

 

Neue Gedanken ändern dein Leben!

Sich zu ändern heißt: Größer zu denken als wir fühlen!

 


Hierbei einen Heilungs- oder Veränderungsprozess zu generieren, Bewusstheit, Selbstregulation und die Erarbeitung positiver Zukunftsperspektiven zu schaffen ist Teil von Psychotherapie.

Für den Februar möchte ich sie einladen gut mit sich selber zu sprechen und sich Sätze einzureden, ja sie lesen richtig, die 1. positiv formuliert sind, 2. in der Gegenwart handeln, und 3. von Dankbarkeit beseelt sind

Beispiele:

   Ich bin dankbar gesund zu sein"

  „Mein Leben ist reich und voller Freude“ 

 „In Beziehung zu meinen Mitmenschen erlebe ich Liebe und Geborgenheit“

 

Wenn sie dann anfangen, dies auch noch zu fühlen, gratulieren wir herzlich.

Finden sie ihre Sätze!

Viel Freude bei der Umsetzung wünschen

Ulli Kaufmann und Siegbert Schütz


Literaturangabe:

„du bist das Placebo“ von Dr. Joe Dispenca