Herzlich Willkommen im NEUEN JAHR

 

 

 


 

In einem Jahr, dem so viele hoffnungsvoll entgegensehnen, mit den vielen verschiedenen Wünschen, Meinungen und Interpretationen der Lage der Welt, möchte ich dich /Sie einladen, im Sinne der Grundprinzipien der INTEGRATIVEN THERAPIE, sich mit Bewusstheitsprozessen auseinanderzusetzen.

In einem Interview mit Rüdiger Dahlke (Arzt und Psychotherapeut) erklärte er, dass alles miteinander zusammenhängt und wir die Psyche und den Körper nicht trennen dürfen. Was meint er damit?

Als menschliches Wesen sind wir alle bestimmten äußeren und inneren Reizen ausgesetzt und ohne Bewusstheit einem stoischen Weltbild mit Fatalismus geprägten Seins, ausgeliefert.

Unsere Biologie mit genetischen Positionen, unser Gedankengut mit den daraus resultierenden Emotionen und Gefühlen sowie unsere Familie und Freunde, deren Meinungen und Stimmungen wir begegnen, beeinflussen unser Bewusstsein und unser Unterbewusstsein in erheblichem Maße.

die komplexe menschliche Wirklichkeit erfordert über die Lebensspanne beständiges Differenzieren, Vernetzen, Verbinden von Vielfalt, damit kreative Entwicklungen zu Neuem möglich werden.“ (Hilarion G. Petzold 1982)

 

Die Aussage einer Klientin in Supervision bringt es sehr schön auf den Punkt, wenn sie sagt: „jedes Mal, wenn ich mich (aufblätter) selber erkenne, habe ich im Alltag damit zu tun, mich zu verändern, weil ich mich neu entdeckt habe“

Also, worauf will ich hinaus? 

Wie oben erwähnt gilt dies immer und immer wieder als EINLADUNG!

Gemeinsame Zeit in der Psychotherapeutischen Praxis zu verbringen könnte daher für das neue Jahr heißen:

·         gewissen Stereotypisierungen entgegen zu wirken

·         konkrete Konzepte zu Alternativen erarbeiten

·         Bewusstheit über Entgrenzungen zu schaffen

·         Handlungsspielräume und Veränderbarkeiten realistisch einzuschätzen

 

Vorsichtiges experimentelle Transgression, würdevolle Betrachtungen historisch-gesellschaftlicher und psychisch gewachsener Situationen sowie die Auseinandersetzung und Verarbeitung von Traumata und deren Auswirkungen, werden auch im kommenden Jahr die Basis unserer gemeinsamen Arbeit sein. 

 

Zum Nachdenken ein paar Zeilen von Gottfried Benn

Nur zwei Dinge 

„Durch so viel Formen geschritten,
                                                                                                                                                            durch Ich und Wir und Du,
                                                                                                                                                             doch alles blieb erlitten
                                                                                                                                                            durch die ewige Frage: wozu?"

 

Das ist eine Kinderfrage. 

dir wurde erst spät bewusst, es gibt nur eines : ertrage

-ob Sinn, ob Sucht, ob Sage-

„dein fernbestimmtes: Du mußt.“  

  

Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere,

was alles erblühte, verblich,    

es gibt nur zwei Dinge: die Leere
                                                                                                                                                                  und das gezeichnete Ich.“
  

 

Wir, Ulli Kaufmann und Siegi Schütz freuen uns, mit ihnen weiter darüber zu forschen, zu philosophieren um über Ethik, stoischen Grundhaltungen, Fatalismus und Desillusionierungen bestimmte Bewusstheitsprozesse zu realisieren und letztendlich Erleichterung und freudvolle angenehme Lebensqualität zu generieren.

In diesem Sinne

EIN GUTES NEUES JAHR