Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

 

wünschen wir, das Team von INTEGRA, von ganzem Herzen.

 


 

 

Zeit

Jeder AUGENBLICK ist ewig, wenn du ihn zu nehmen weißt.

Ist ein Vers, der unaufhörlich – Leben, Welt und Dasein preist.

Alles

wendet sich und endet und verliert sich mit der ZEIT

Nur der Augenblick ist immer

Gib dich hin und sei bereit!

Wenn du stirbst, stirbt nur dein Werden

Gönn ihm keinen Blick zurück

In der Zeit muss alles sterben, aber nicht

im AUGENBLICK

                                                      

Wieder ist es Weihnachtszeit und wieder wünschen wir uns ein gutes Neues Jahr und wieder und wieder. Die Zeit vergeht so schnell, heißt es und wir alle glauben es so wahrzunehmen. Wir kommen auf diese Welt und wir gehen wieder, was dazwischen bleibt ist unsere Zeit.

Die Idee, dass es die Zeit gar nicht gibt, klingt wie eine abstrakte philosophische Feststellung. Schließlich existiert Zeit ja in einem praktischen Sinne, oder nicht?

Wir haben Uhren und Kalender, wir erinnern uns an längst Vergangenes und wir dürfen als sicher ansehen, dass sich auch in Zukunft etwas ereignet.

Unsere Lebensuhr tickt, Sekunden, Stunden und Monate vergehen.

Bei genauerem Nachdenken dämmert uns jedoch noch eine andere Möglichkeit – dass nur das JETZT existiert.

Unser Gefühl, dass die Zeit verrinnt, etwa beim Schlangestehen, wird nur von einer Reihe von Eindrücken und Erinnerungen genährt, denn wir sind nur von Augenblick zu Augenblick gegenwärtig.

Wir mögen zwar Reue empfinden über die Vergangenheit, aber diese Vergangenheit existiert im Grunde nur jetzt in unserem Kopf, wo wir die Angst und die Bilder wachhalten, die wir heraufbeschwören.

Die meisten unserer Sorgen, Klagen und Probleme sind im Augenblick gar nicht relevant; sie werden durch Bilder, Empfindungen und Assoziationen lebendig gehalten, die wir in unserem Kopf als „Vergangenheit“ und „Zukunft“ abgespeichert haben.

Das Gesetz des gegenwärtigen Augenblicks kann uns vom Seelenmüll reinigen und uns wieder in einen Zustand der Einfachheit und des inneren Friedens versetzen.

Das schönste Weihnachtsgeschenk an sich Selber wäre es daher, sich des gegenwärtigen Augenblicks bewusst zu werden.

Was gerade ist JETZT?

Übung:

Ruf dir aus der Vergangenheit etwas ins Gedächtnis, was du bereust oder was dir Angst gemacht hat oder etwas wo du ungeduldig, nervös etc. warst.

Frage dich dann: Entspringt das damit verbundene Gefühl einer Erinnerung aus der Vergangenheit nach oder passt es zu dem jetzigen Moment?

Gibt es in diesem Moment gerade Probleme, Ereignisse, Ärgernisse? Nicht generell, sondern JETZT?

Kann dir der Satz helfen: „Die Vergangenheit ist vorbei“ oder „ich habe die Vergangenheit losgelassen und bin befreit!“

 

Wir wünschen euch daher viele gute Momente, in denen ihr ganz den Augenblick genießen könnt, um für einen kurzen Moment den Atem anzuhalten.

Wenn da draußen ein Sturm tobt, erinnert euch, wir können immer atmen, einen Atemzug nach dem anderen.

 

Eure Ulli Kaufmann und Siegbert Schütz