Herzlich Willkommen im August

wo auch immer Sie diese Zeilen erreichen, ob im Urlaub, am Meer oder in den Bergen oder zu Hause, vielleicht auf einem gemütlichen Balkon oder Terrasse, dann möchte ich Sie einladen zu einem kurzen Gedankensprung in Richtung SELBST.

Die Definition von einem SELBST beinhaltet immer Selbstliebe, Selbstfürsorge, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, usw. Im Sinne der Selbstbeobachtung, also mit Blick auf eigene Befindlichkeiten, Gefühle und Gedanken lernen wir ein Bewusstsein zu entwickeln, wer wir sind.

Reflektiv betrachtet, können wir so unser Fühlen, Denken und Handeln verändern, sofern wir das wollen.

Dafür brauchen wir unsere Mitmenschen, da unsere menschliche Existenz immer eine Co-Existenz ist, d.h. wir brauchen einander um uns selber zu erkennen.

Zu den folgenden Fragen möchte ich Sie einladen, kurz innezuhalten, bei dem was Sie gerade tun,

ein paar tiefe lange Atemzüge zu machen und sich selber die Fragen zu beantworten:

·         was denke ich den ganzen Tag über mich selber?

·         kann ich mich selber so akzeptieren wie ich bin?

·         wie gut bin ich darin, für mich selber zu sorgen?

·         wie gut kann ich mich von einem anderen Menschen abgrenzen um ein EIGENES SELBST zu sein?

·         wie sehr bin ich mir meiner Wahrnehmungen, meinem Denken, meinem Handeln gegenüber BEWUSST?

 

***

„ich tu, was ich tu,

dafür bin alleine ich verantwortlich.

Und du tust, was du tust,

wofür nur du verantwortlich bist.

Ich bin nicht auf dieser Welt,

um nach deinen Erwartungen zu leben.

Ich kann und darf Erwartungen von dir erfüllen,

muss es aber nicht – wie entlastend.

Und du bist nicht  auf dieser Welt,

um nach meinen Erwartungen zu leben.

Wie schön, dass du viele meiner Erwartungen

ohne Druck oder Belastungen erfüllst.

Du bist Du und ich bin Ich.

Ich achte deine Grenzen, du achtest meine Grenzen.

Ich achte dich, du achtest mich.

Und manchmal verschmelzen wir – in Liebe.

Aus ICH und DU wird dann ein WIR

Wir achten uns. Ich achte mich, du achtest dich.

Und wenn wir uns zufällig finden – wunderbar.

Manchmal erleben wir Situationen,

in denen wir uns nahe sind.

Wenn nicht, kann man nichts machen.

Begegnungen wollen wir nicht erzwingen.

Für sie bleiben wir offen.

Schön, dass es dich gibt, dass es mich gibt,

dass es uns gibt“

Fritz Perls

 

Wir, Ulli Kaufmann und Siegi Schütz, wünschen noch einen schönen Sommer.

Im Herbst beginnen wir wieder mit unseren bewusstheitsfördernden Gruppentherapien und lehrreichen Selbsterfahrungen.