Herzlich Willkommen im goldenen Oktober 

 

"Das menschliche Dasein ist ein Gasthaus.

Jeden Morgen ein neuer Gast.

Freude, Depression und Niedertracht-

auch ein Moment der Achtsamkeit kommt unverhofft zu Besuch.

Grüße und bewirte sie alle!.....

Behandle jeden Gast ehrenvoll....

Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit-

begegne ihnen lachend an der Tür und lade sie zu dir ein.

Sei dankbar für jeden, der kommt, denn alle wurden dir aus einer anderen Welt geschickt,

um dich zu führen. (Rumi)

  

        

      

Gerne möchte ich euch heute etwas aus einem Buch zitieren, dass ich immer wieder gerne zur Hand nehme.

„Verkörperter Schrecken“ (Bessel van der Kolk)

Die Begegnung mit dem Trauma, sei es dem Eigenen oder dem meines Klientels, ist ohne Zweifel eine der berührendsten Momente in meiner Arbeit. Was wir Menschen einander antun, sei es durch Unwissenheit, Weitergabe selbsterlebter Traumata oder Unbewusstheit oder schlicht Dummheit, ist unbegreiflich oder unfassbar.                                                                                                                                                                                                  Heilung von Trauma und den Spuren, welche sie in unserem Gehirn hinterlassen, erlebe ich als eine Art Auftrag. Z.B. eine fragmentierte Landkarte, verzerrte Wahrnehmungen oder Informationen die der Organismus fehlinterpretiert, wieder in ein Bewusstsein zu lenken, welches Zugehörigkeit und wertschätzende Aufmerksamkeit erfahren darf, ist Teil meiner Arbeit und kommt von Herzen. Auf dem besten Weg, eine traumabewusste Gesellschaft zu werden, zeigen die vielen Publikationen und Resilienzforschungen die es bereits gibt.  Zu Resilienz dann etwas im November.

 

Eine sichere Basis

„Bei unserem Eintritt in die Welt schreien wir, um uns bemerkbar zu machen. Daraufhin kümmert sich sofort jemand um uns, badet uns, wickelt uns, gibt uns etwas zu essen, und, was das Beste ist, unsere Mutter legt uns auf ihren Bauch oder an ihre Brust, und wir erleben einen wonnevollen Kontakt von Haut zu Haut.                    Wir Menschen sind zutiefst soziale Wesen; unser Lebensziel ist, unseren Platz in der menschlichen Gemeinschaft zu finden. Ein Ausspruch des berühmten französischen Psychiaters Pierre Janet ist mir besonders ans Herz gewachsen: ‚jedes Leben ist ein aus allen verfügbaren Mitteln geschaffenes Kunstwerk‘.

Doch unsere erste Lektion in SELBSTFÜRSORGE erhalten wir durch die Art, auf die andere für uns sorgen. Ob es uns gelingt, die Kunst der SELBSTREGULATION zu meistern, hängt größtenteils davon ab, wie harmonisch unsere frühen Interaktionen mit unseren engsten Bezugspersonen waren.“ (Bessel van der Kolk)

 

In unseren letzten Einheiten in der Praxis sind wir immer wieder auf die Innere Kind Arbeit (wenn es denn eine Arbeit ist) gekommen.

Ein paar Gedanken daraus, die von euch gekommen sind:

Ich bin ok, genauso wie ich bin.  

Was Andere denken, ist mir egal!

Eigenlob ist echt heilsam.

Andere sind auch ok.

 

EINLADUNG

„Die größte Entdeckung meiner Generation ist,  

dass Menschen ihr Leben verändern können, 

indem sie ihre geistigen Einstellungen verändern." (William James)

 

 

Machen wir uns bereit, unser Bewusstsein zu erforschen. Was hindert uns noch daran, glücklich und befreit im Leben zu Sein? Innere Anteile wieder zusammenfügen, Maßnahmen in Angriff nehmen, Mosaikbausteine finden und ein neues Bild entstehen lassen, SELF-Leadership als neue Lebensrichtung generieren und eine neue innere Landschaft kennenlernen. Packen wir es gemeinsam an, füllen wir die Löcher und heilen wir unsere Vergangenheit!

 

 

 

„Großer GEIST, Mutter Schöpferin, segne die Erde durch mein Leben.

Quelle allen Lebens, wir streben danach, deine heilige Welt wieder zu heilen.

Geleite uns durch diese inneren Bilder, Worte und Gefühle, wenn wir uns in die Ganzheit versenken.

Schenke uns alles Wissen, dessen wir bedürfen.“ (aus Tarot der Medizinfrau)


Wir, Ulli Kaufmann und Siegi Schütz, wünschen euch einen wunderschönen Herbst!